Montag, 5. Dezember 2016
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Auslandsjahr USA -

Thanksgiving, Weihnachten und Mardi Gras

Erfahrungsbericht
WELTBÜRGER-Stipendiatin
Priscilla S. - USA

Stipendium gestiftet durch:

YFU



Unglaublich, die Hälfte meines Auslandsjahres hier in  Michigan ist schon fast um. In etwa 3 Monaten geht es schon zurück nach Deutschland. Es ist seit meinem letzten Bericht schon sehr viel passiert, die Dinge möchte ich euch jetzt sehr gerne mitteilen.


Am 27. November habe ich zum ersten Mal  ‘‘Thanksgiving‘‘  gefeiert.  Thanksgiving ist eine Form des Erntedankfestes, weicht aber stark von den Bräuchen des europäischen Festes ab. Er ist ein staatlicher Feiertag, der in den USA am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert wird, ist hier auch das wichtigste Familienfest im Jahreskreis. Meine Gastfamilie und Ich sind zur Oma gefahren, dort waren auch die restlichen Familien Mitglieder zusammen gekommen. Wir waren ca. 40 Leute, das war jedoch kein Problem, da das Haus meiner Gast Oma sehr groß ist, und es Tradition ist das sich die Familie zu Thanksgiving immer bei ihr zusammen trifft. Es war sehr schön alle wieder zusehen, es waren wirklich alle Familien Mitglieder gekommen. Es gab sehr viel zu essen, alle hatten etwas gekocht und mitgebracht, ich selber hatte am Abend zuvor Afrikanischen reis gekocht, der sehr gut ankam. Was jedoch  auf gar keinen Fall fehlen durfte war, der traditionale ‘‘roasted Turkey‘. Der war sehr lecker. Wir saßen alle gemeinsam an einem sehr großen Tisch, aßen und unterhielten uns. Nachdem essen schauten wir alle Football zusammen, es war ein sehr unterhaltsamer Abend, und ich bin sehr glücklich das ich dabei sein durfte.

 

Weihnachten war sehr schön, die ganze Familie kam wieder zusammen und es gab viel zu Essen und viele Geschenke. Wir spielten Spiele, schauten fern oder unterhielten uns alle. Es wurde nicht viel anders gefeiert als ich es gewohnt bin. Am Abend zuvor sind wir in die Kirche gegangen, ich fand die mäße an dem Abend ganz besonders toll.

 

Schüleraustausch USA

 

New Years eve, war ein bisschen anders als ich es gewohnt bin. Neujahr wird hier nicht wirklich groß gefeiert und am meisten habe ich die Feuerwerke und das böllern vermisst. Geböllert wird hier nur an July 4th das ist der Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten. Aber an Neujahr war es sehr ruhig draußen und jeder war bei sich zuhause und hat nichts Besonderes gemacht. Da meine Freundin aus der Ukraine und Ich Neujahr sehr  anders gewohnt sind, haben wir uns bei Ihr getroffen und laut Musik gehört und bis 00:00 uhr runtergezählt und unsere eigene kleine Party gemacht.


Wir hatten reichlich Schnee bevor Weihnachten. Es fing schon im November an zu schneien, und das war nicht alles, es wurde auch sehr kalt,  dass Wetter wurde so schlimm das meine Schule und viele Schulen um herum sogenannte „snow days“ hatten. Das heißt schulfrei auf Grund des  Wetters. Die Straßen waren sehr oft  vereist und rutschig, oder es war einfach zu kalt, dass es zum Schulausfall kam.  Ansonsten bringt mir die Schule wie zuvor sehr großen Spaß. Ich bin jetzt im dritten Trimester, meine Fächer sind Yearbook, Spanish B, Algebra, drama und Choir. Ich habe mich auch dazu entschiedenen einen spring Sport zu machen, ich habe mich für girls soccer entschieden. Wir haben  5 x die Woche für zwei Stunden Training, das Training ist schon sehr hart aber es bringt großen Spaß. Ganz neu ist es für mich auch nicht, da ich schon in Deutschland Fussball für 2 Jahre gespielt hatte. Bald haben wir unser erstes Spiel, ich freue mich schon sehr darauf.

 

Jede vier Jahre bieten die “ Young Americans “ an der  Caro High school ein 3 tägiges Workshop an. In den drei Tagen werden den Schülern Tänze und Lieder beigebracht, und gemeinsam bauen sie in den 3 Tagen eine Show auf. Am dritten Tag wird die Show dann in der High school Gym vor Eltern, Freunden, Geschwistern und Lehrern aufgeführt. Die Young Americans sind Studenten des College of Performing Arts. Sie reisen durch die ganze Welt um Schülern dieses Workshop anzubieten. Und ich hatte das Glück das sie dieses Jahr an meiner Schule waren, genau in meinem Auslandsjahr. Es war ein Erlebnis das ich nicht vergessen werde. An dem Abend war die Turnhalle voll, es waren über 500 Leute gekommen, wir waren alle sehr aufgeregt. Meine Familie war ebenfalls gekommen, um mich zu unterstützen, da ich für die große Show einen Solo Gesangs Part bekommen habe. Es hat sehr großen spaß gebracht. Es hat mir auch noch mal klar gemacht, dass ich auf jeden Fall später was in der Richtung machen möchte.

 

High School USA Auslandsjahr USA

 

Die Beziehung zu meiner Gastfamilie ist unglaublich toll. Wir verstehen uns alle wie zuvor sehr gut. Ich liebe es mit Ihnen Zeit zu verbringen.  Da mein Gastbruder Basketball spielt, fahren wir alle gemeinsam jedes Mal zu  seinen Spielen. Manchmal treffen wir uns mit bekannten zum Essen, oder sitzen einfach alle gemeinsam zuhause und Schauen fern oder spielen Karten. Jeden Sonntag gehen wir gemeinsam in die Kirche. Meine Schwester und Ich sind wie beste Freunde, sie ist 3 Jahre älter wie ich und wir teilen uns problemlos ein Zimmer. Wir fahren sehr oft in Shopping malls, oder nach Grand Rapids wo sie vorkurzem noch studierte. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Und es bringt immer sehr großen Spaß, da unsere Interessen sehr gleich sind. 


Ich verbringe auch sehr viel Zeit mit meinen Freunden. Mal sind wir unterwegs shoppen oder treffen uns bei einem zuhause und haben sogenannte movie nights. Wir gehen auch zu allen Schulevents wie Basketball spielen. Und dort zeigen wir immer unsere Schoolspirits in dem wir die Farben der Schule tragen oder sogar unsere T-Shirts mit dem Schullogo, unser ist “The Tiger “.

 

Freunde Schüleraustausch USA Basketball USA

 

Coming Home hat sehr großen spaß gebracht. Wir hatten uns alle wieder sehr schick gemacht, und haben den ganzen Abend zur tollen Musik in der Schulcafeteria getanzt. Bevor es los ging haben sich alle meine Freunde bei mir zuhause getroffen und wir haben uns gegenseitig die Haare geglättet und die Nägel lackiert. Es waren sehr viele zum Tanzt gekommen, der DJ spielte gute Musik und es gab Alkoholfreie Getränke und paar Snacks. Es war ein erfolgreicher Abend. 


Meine Schule bietet eine Spring Break Reise nach Florida an. Alle Schüler der High school können an der Reise teilnehmen. Ich freue mich sehr auf die Reise da es in Florida wesentlich wärmer ist als hier in Michigan. Wir werden mit einem Reisebus hinfahren, und für 7 Tage Sonne, Strand und sightseeing genießen. Sehr viele Freunde von mir werden ebenfalls teilnehmen und ich freue mich auch auf die Schüler mit denen ich zuvor nicht viel Kontakt hatte, denn das wird dann eine Möglichkeit sie kennen zu lernen.

 

Vor Kurzem gab es ein Halbjahres treffen, für alle Austauschüler der Umgebung. Wir trafen uns alle in Frankenmuth in einer Kirche. Wir saßen alle in Gruppen mit jeweils einem Area rep, und sprachen über unsere Ereignisse. Sie wollten ebenfalls wissen wie es uns in unseren Familien geht und wie es in der Schule läuft. Wir spielten paar Rollenspiele in denen wir typische Situation nach spielen sollten. Sie gaben uns auch Tipps mit Problemen umzugehen. Ich habe mich auch sehr gefreut paar meiner Freunde wieder zusehen, und wir alle tauschten uns  über das Schulleben aus  und kamen zum Entschluss das wir alle großen Spaß haben.

 

Am 4. März .wurde Mardi Gras unter anderem auch Fat Tuesday gefeiert, das ist der Abend  vor dem Aschermittwoch, dem Beginn der österlichen Fastenzeit. An dem Abend Essen die Katholiken sehr viel bevor es am nächsten Tag mit den fasten losgeht. An dem Abend gingen wir in die Kirche und aßen mit anderen Kirchenmitgliedern gemeinsam. Es gab wirklich sehr viel zu essen. Es wurde gesungen und getanzt es war eine tolle Erfahrung.

 

Im Großen und Ganzen genieße ich die Zeit hier in Michigan, ich kann es kaum fassen, das alles in paar Monaten vorbei ist. Jedoch freue ich mich aber auch auf meine Familie und meine alte Umgebung. Aber solange ich hier bin, mach ich das Beste daraus und genieße die Zeit. So ein Auslands Jahr ist was ganz besonders und jedem nur zu Empfehlen.

 

Liebe Grüße,
Priscilla aus Michigan